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BRAUCHE ICH EINEN GEWICHTHEBERGÜRTEL BEIM TRAINING?

Was ist so schlimm daran, einen Gewichtheber-Gürtel zu tragen?

Könnte es sein, dass es Trainer affektiert finden, wie selbst seriöse Bodybuilder und Kraftsportler den Gebrauch von Gürteln angehen? Ich hoffe nicht. Gewichtheber-Gürtel werden heute aus welchen Gründen auch immer nicht mehr so oft benutzt wie früher. Vielleicht ist das eine Sache des Egos. Aber Sie können Ihr Ego getrost vor die Tür setzen, wenn es darum geht, die Wirbelsäule zu schützen und Kraft aufzubauen. Denn der Gürtel ist für beides gleichzeitig hilfreich. Diese Behauptung wird durch zahlreiche Beweise gestützt – falls Sie nicht die Meinung eines seriösen Kraftsportlers akzeptieren wollen, dessen bester Freund der Gürtel ist.


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GÜRTELUNTERSTÜTZUNG

Eine Studie untersuchte die Aktivität der Bauchmuskeln während des Kreuzhebens, das mit einem Gewichtheber-Gürtel absolviert wurde. Wie sich herausstellte, steigerte sich dadurch die Bauchmuskelaktivität, wenngleich die Aktivität der schräg liegenden Bauchmuskeln verringert wurde. Weitere Untersuchungen bestätigen, dass das Tragen eines Gürtels bei Kniebeugen die Aktivität „des Rückenstreckers erhöht, was ohne Gürtel nicht der Fall ist. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Behauptung, Gürtel würden die Bauchmuskeln und die Rumpfmuskulatur schwächen, einfach nicht wahr ist. Tatsächlich wird durch einen Gewichtheber-Gürtel der innere Bauchdruck erhöht, die Wirbelsäule stabilisiert und der Druck auf die Bandscheiben verringert.

GÜRTEL VORTEILE

  • Bauchdruck wird erhöht
  • Wirbelsäule wird stabilisiert
  • Druck auf die Bandscheiben wird verringert

Eine Studie ergab, dass der Druck auf die Bandscheiben nach einer Trainingseinheit um 50 Prozent reduziert war! Ein Gürtel gibt Ihnen nicht nur mehr Sicherheit, sondern Sie sind auch kräftiger und

können mehr Gewicht heben. Und eine weitere Studie zeigte, dass die Probanden, die einen Gürtel trugen, ihre Wiederholungen schneller absolvieren konnten. Das half ihnen, mehr Kraft zu produzieren. Das Tragen eines Gürtels ist also eine gute Sache.

SCHNALLEN SIE IHN FEST

conan-wear-powerlifting-gurt-3Für diejenigen, die immer noch nicht überzeugt sind, ist es vielleicht hilfreich, zu wissen, wofür ein Gürtel gut ist. Der Gürtel soll den Rücken schützen, nicht wahr? Nun, das stimmt nicht ganz. In diesem Punkt irren sich die meisten Kraftsportler, die auf einen Gürtel verzichten. Der Gürtel ist tatsächlich für den Bauch gedacht.

Beim Kreuzheben oder bei Kniebeugen dehnt sich der Bauch naturgemäß aus oder schiebt sich nach vorne. Stellen Sie sich vor, zwischen Ihren Bauchmuskeln und Ihrer Wirbelsäule befände sich ein flüssiger Ball. Während des Kniebeugens dehnt sich der Ball aus und schiebt Ihre Bauchmuskeln nach vorne. Durch diese Ausdehnung schiebt sich auch die Wirbelsäule vor, denn sie folgt sozusagen dem flüssigen Ball. In diesem Moment muss unsere Rumpfmuskulatur Mehrarbeit leisten, damit der Ball an seinem Platz bleibt (das heißt den Druck beibehält), so dass unsere Wirbelsäule ihre axiale Ausrichtung bewahrt. Wenn wir jedoch mit schweren Gewichten trainieren, können wir diesen Druck nicht mehr beibehalten. Der Bauch dehnt sich aus, die Wirbelsäule bewegt sich leicht nach vorne, und die Sicherheit des Rückgrats ist beeinträchtigt.

Durch den Gürtel wird die Bauchwand stärker unterstützt. Er sorgt für ausreichend Druck, der dem flüssigen Ball entgegenwirkt, damit die Wirbelsäule an Ort und Stelle bleibt. Daher sollten Sie nie einen Gürtel benutzen, der vorne schmal und hinten breit ist. Besorgen Sie sich einen, der überall dieselbe Breite hat. Dadurch ist eine ausgeglichene Druckübertragung von vorne nach hinten gewährleistet.

Ungeachtet dessen, was Ihnen einige Personal Trainer vielleicht erzählen: Mit umgeschnalltem Gürtel arbeitet Ihre Rumpfmuskulatur auf Hochtouren und wird tatsächlich kräftiger!

Wenn Sie einmal gezielt den Rumpf und die Bauchmuskeln trainieren, werden Sie verstehen, weshalb Powerlifter und Kraftsportler jeden Tag in der Woche Wert auf das Training der Bauch- und Rumpfmuskeln legen.

 

GÜRTEL UMLEGEN

Kreuzheben

Kniebeugen

Beinpressen

Hackenschmidt-Kniebeugen

 

ZU VIEL GÜRTELGEBRAUCH

Wir können nicht über Gewichtheber-Gürtel sprechen, ohne zumindest zu erwähnen, wie man sie falsch einsetzen kann. Der Gürtel sollte für die meisten Arbeitssätze in der Sporttasche bleiben, das heißt wenn nur wenig innerer Bauchdruck erforderlich ist und nicht mehr benötigt wird als das, was Sie ohnehin aufbringen können. Wenn Sie zum Beispiel für jeden Satz Bizepscurls einen Gürtel umlegen, müssten Sie von irgendjemandem damit verhauen werden, denn für Curls benötigen Sie keinen Gürtel. Und sofern Sie keine Superschwere Gewichte benutzen, brauchen Sie ihn beim Bankdrücken auch nicht. Denken Sie daran, was wir über Druck und Ausdehnung gesagt haben. Beim Bankdrücken sorgt die Schwerkraft dafür, dass die Wirbelsäule gegen die Bank gedrückt wird.

Lesen Sie sich die Auflistung mit den Übungen („Gürtel umlegen“) durch, um zu sehen, wann das Anlegen eines Gewichtheber-Gürtels hohe, mittlere oder niedrige Priorität besitzt. Benutzen Sie einen Gürtel nur, wenn Sie mit sehr schweren Gewichten trainieren.


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